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Genetik

März 6th, 2010 · No Comments

Zur Zeit beschäftigen wir uns im Biologieunterricht mit dem Thema Genetik. Letzte Stunde sind wir dann durch irgendeine Nachfrage eines Mitschülers auf Gentests zu sprechen gekommen. Genau, diese netten kleinen Tests mit denen man mittlerweile sehr viel über den Menschen, seine Krankheiten und ähnliches herausfinden kann. Immer wieder lese ich in Zeitschriften von Firmen, die diese Gentests durchführen. Aber auch über Kritiker solcher. Auch bei uns in der Klasse war das ein großes Diskussionsthema. Die Einen waren vollauf überzeugt von den Tests und ihren Resultaten, wohingegen die Anderen sehr skeptisch waren. Schließlich kann ja jeder behaupten er hätte diesen Test durchgeführt.

Ferner gibt er keine absolut genaue Vorhersage über das eigene Schicksal an. Lediglich eine Wahrscheinlichkeitsrechnung wird erstellt, die Aussagen darüber trifft, wie wahrscheinlich es sein wird, dass man diese oder jene Krankheit einmal bekommt. Eine sehr schwammige Aussage meiner Meinung, die, darüber hinaus, auch noch eine Menge Kohle kostet. Der Meinung waren viele andere aus meiner Klasse ebenso. Eines Tages hatten wir die Möglichkeit an einem Forensik-Kurs in der Schule teilzunehmen.

Dieser beschäftigte sich zum großen Teil mit der Genetik. Wir Schüler konnten, wenn wir sauber genug arbeiteten, unser Erbgut mittels Polymerase-Kettenreaktion sichtbar machen. Auch mit dem Kursleiter sprachen wir über das Thema Gentest, wie er bei www.galantos.de angeboten wird. Er selbst war genauso skeptisch, wenn es um die Vorhersage von Krankheiten durch die Genanalyse ging. Allerdings erklärte er uns auch, dass ein Gentest noch für viel mehr benutzt werden kann. So können beispielsweise mittels genetischem Fingerabdruck Straftäter ermittelt oder Vaterschaftsstreitigkeiten geklärt werden. Ein durch und durch interessanter Kurs, der uns allen viel Spaß bereitete und uns neue Erkenntnisse über die Gentests gab.