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Geschichte der Medikamente

März 6th, 2010 · No Comments

“Heute beherrscht eine Vielzahl von Medikamenten die Medizin und durch sie gibt es viele Erfolg versprechende Therapiemöglichkeiten. Doch Arzneien lagen uns nicht immer in der gewohnten Form vor, sondern weisen eine lange Geschichte auf.

Erste Anwendungen von Medikamenten finden sich bereits in frühgeschichtlichen Epochen in Form von Heilpflanzen. Aber vor allen Dingen sind Überlieferungen aus der griechischen und römischen Antike sowie aus dem Mittelalter bekannt. In der Neuzeit wurde dann der bereits aus dem Altertum bestehende Arzneischatz erweitert. Der Handel mit Pflanzen konnte durch neue Entdeckungen von Seewegen erweitert werden. Auf diese Weise gelangten Heilpflanzen wie Brechwurzel oder Perubalsam nach Europa. Aber auch die alchemistische Tätigkeit führte zur Vergrößerung des Arzneisortiments. Dabei spielten vor allen Dingen die Araber eine große Rolle, da hier bereits eine medizinische Zielrichtung vorlag.

Gleichzeitig gewann man während der Neuzeit, vor allen Dingen im 19. bis 21. Jahrhundert, auch neue Erkenntnisse in den Naturwissenschaften, was sich ebenfalls positiv auf die Erweiterung von Medikamenten auswirkte. So war es erstmals möglich, Arzneistoffe isoliert von Pflanzen zu verwenden, wie zum Beispiel Morphin oder Strychnin. Durch die Isolation war es möglich, nur bestimmte Inhaltsstoffe von Pflanzen zu medizinischen Zwecken zu verwenden, was zu einer erneuten Erweiterung des Arzneischatzes führte.

Ende des 19. Jahrhunderts trat dann die industrielle Produktion von Medikamenten in den Vordergrund, so wie sie uns heute bekannt sind. Zu diesen Mitteln gehören zum Beispiel Aspirin, Psychopharmaka oder Antiepileptika.

Während vor einigen Jahren viele Medikamente noch kostenlos zur Verfügung standen, müssen Patienten seit der Gesundheitsreform dafür selbst aufkommen und oftmals hohe Preise für benötigte Arzneien bezahlen. Günstige Medikamente, wie die von www.kohlpharma.com, sind immer seltener zu finden und die Preise dafür steigen immer weiter.”