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Was ist Vorrichtungsbau?

Februar 7th, 2010 · No Comments

“Unter Vorrichtungsbau versteht man die Herstellung von Vorrichtungen, die im Bereich des Maschinenbaus als Hilfsmittel verstanden werden. Davon lassen sich zwei Arten unterscheiden, nämlich die werksstückabhängigen und die werksstückunabhängigen Vorrichtungen. Vorrichtungen dienen vor allen Dingen dazu, um Arbeiten auszuführen, die ohne dieses Hilfsmittel nicht ausgeführt werden könnten bzw. die andernfalls nur eine mangelnde Qualität aufweisen würden.

Für den Bau können verschiedene Funktionen unterschieden werden. Zum einen betrifft dies das Positionieren, um eine bestimmte Lage festzulagen, zum anderen die Bestimmung zur Lagefixierung. Außerdem gibt es Spannvorrichtungen zur Lagefixierung gegen auftretende Prozesskräfte. Auch das Führen kann als Funktion gezählt werden, um eine Zwangsbewegung zu erzielen.
Die Vorrichtungen arbeiten auf unterschiedliche Weisen. Dazu zählen magnetische, pneumatische, mechanische und hydraulische Hilfsmittel. Die einzelnen Arten können aber auch miteinander kombiniert werden.

Der Vorrichtungsbau ist eng an den Werkzeugbau gekoppelt bzw. wird oftmals gleichgesetzt. Hier werden Werkzeuge (=Hilfsmittel) erschaffen, die für verschiedene Produktionsverfahren, angewendet werden, um Massenprodukte möglichst kostengünstig herzustellen. Die Herstellung der Hilfsmittel ist dagegen aufwendig und vor allen Dingen arbeitskostenintensiv. Dennoch könnten die Produkte ohne die Werkzeuge nicht hergestellt werden und sind daher von Nöten und es wird vermehrt versucht, innovative Produktionslösungen zu finden.

Der Werkzeugbau kann in einige Gruppen gegliedert werden. Dazu gehören Umformwerkzeuge wie Stanzwerkzeuge oder Ziehwerkzeuge, Vorrichtungsbau von www.vn-technologie.com und Urformwerkzeuge sowie Kunststoffspritzwerkzeuge.

Die Herstellung von Werkzeugen läuft wie gefolgt ab. Zuerst wird eine Zeichnung bzw. ein 3D-Modell entworfen, von dem anschließend ein Prototyp hergestellt wird. Entspricht dieser Prototyp den gegebenen Anforderungen, was durch mehrere Testdurchläufe festgestellt wird, so kann aus dem Prototyp eine weitere Konstruktion für das eigentliche Werkzeug erstellt werden. Ist dieses angefertigt, werden damit zunächst Versuchsteile bearbeitet, um so weitere Mängel auszuschließen oder gegebenenfalls beheben zu können. Somit beträgt die Herstellung eines Werkzeugs mehrere Wochen bis Monate.”