Nicht jeder Mensch geht rechtschaffen einer Arbeit nach und verdient somit auf ehrliche Weise sein Geld. Manche Menschen haben es nicht geschafft, einen beruf zu erlernen, und sich in diesem auch zu Recht zu finden. Manchmal sind jedoch auch andere Lebensumstände daran schuld, dass einige Menschen zu dunklen gestalten werden, die mit illegalen Machenschaften ihren Lebensunterhalt finanzieren. Manchmal möchte man fast Mitleid haben, wenn Menschen aus Armut stehlen müssen, weil sie keinen anderen Ausweg mehr für sich sehen. Dennoch gibt es keine Entschuldigung dafür, sich an anderer Leute Hab und Gut zu vergreifen. Wird ein Dieb seiner Missetat überführt, muss er sich dafür auch verantworten. Sicher bekommen manche sehr verzweifelte Menschen ein sehr mildes Urteil; dafür muss es aber triftige Gründe geben.
Leider beschränken sich die Verbrecher oft nicht darauf, nur zu stehlen. Ob aus Frust, oder weil sie nicht schnell genug etwas Wertvolles finden, zerstören sie manchmal mehr, als eigentlich sein müsste, um an etwas Verwertbares zu kommen. Fernseher und andere Geräte sind oft zu schwer, um sie mitnehmen zu können. Finden Einbrecher jedoch nichts, was ihnen hilft, schlagen sie manchmal aus reinem Frust alles, was sie finden kurz und klein. Um auch das letzte Bargeld in der aufgebrochenen Wohnung zu finden, reißen sie jedes Fotobuch entzwei und machen auch vor der Schublade mit der Unterwäsche keinen Halt. Für die Geschädigten ist es somit manchmal gar nicht der Verlust der gestohlenen Werte, sondern das Eindringen in die Privatsphäre und das Zerstören ideeller Werte, was an der Substanz nagt. Lebenslange Angst im eigenen Haus kann die Folge sein.
Sofern man überhaupt Unterschiede in der Bewertung von Verbrechern macht, so sind Drogendealer noch schlimmer, als Einbrecher. Auch wenn sie manchmal aus Verzweiflung die Suchtstoffe verkaufen, sollten sie nicht unschuldige Kinder und Jugendliche in Versuchung bringen, indem sie sich auf Schulhöfen herumtreiben und dort die lebensgefährlichen Mittel verkaufen. Ein Jugendlicher, der in dieses Milieu abrutscht, findet schwer heraus; ein Dealer, der dies zu verantworten hat, kann kein Gewissen haben. Natürlich stehen hinter den Dealern die großen Bosse, die Hauptverdiener, die mit Mord und Totschlag reagieren, wenn sie gedenken, gelinkt worden zu sein, oder verraten wurden. Leider gibt es nur allzu viele gewissenlose Menschen, die sich nicht scheuen, hier alle Gewalt sprechen zu lassen, nur um Profit zu bekommen. Wird ein Drogenboss entlarvt, wird er mit voller Härte verurteilt, hier gibt es keine Gnade. Auch der beste Anwalt kann hier nicht viel tun, wenn nachweislich Jugendliche bewusst mit Drogen versorgt wurden. Für die Opfer ist dieses Urteil meist nichtssagend, aber zumindest werden so weitere Süchtige vermieden.
