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Berufstätige Hausfrauen

Februar 5th, 2009 · No Comments

Nicht immer ist es einfach, Beruf und Familie unter einen Hut zu bringen. Nicht immer ist jedoch die finanzielle Situation in einer Familie so gut, dass die Frau zuhause bleiben kann und sich nicht darum kümmern muss, dass es am Monatsende zu knapp werden könnte mit dem Geld. Auch sind nicht alle Mütter gewillt, ihren Beruf aufzugeben, und nur noch mit den Pflichten einer Hausfrau auszukommen. Geistige Unterforderung und die fehlende Möglichkeit zur Selbstverwirklichung können manchmal Lebenskrisen auslösen, mit denen dann die ganze Familie zu kämpfen hat. Auch Depressionen sind hier durchaus möglich. Wie viele Stunden eine Frau neben der Erziehung ihrer Kinder und dem Führen des Haushalts in die Arbeit gehen kann, ist unterschiedlich und hängt von vielen Faktoren ab.

Eine Mutter, die Vollzeit arbeitet, hat schon am Morgen einigen Stress. Sie muss die Pausenbrote und das Frühstück vorbereiten, sich selbst und die Kinder anständig angezogen in den Tag entlassen, und auch der Mann könnte eventuell noch einige Hilfestellung einfordern. Sind die Kinder in der Schule, hetzt man an den Arbeitsplatz, wo man natürlich mit voller Leistung und einsatzbereit anwesend sein muss. In der Mittagspause ist einiges zu erledigen, so zum Beispiel einige Einkäufe. Am Abend vorher sind die Druckerpatronen ausgegangen, aber da der Sohn ein Referat vorbereiten muss, hetzt man schnell in den Laden, um sie nachzukaufen. Abends dann geht es sofort in die Küche, um das Essen für die Familie vorzubereiten.

Ohne Hilfe ist so ein Tagesplan kaum möglich. Man braucht schon jemanden, der die Kinder, solange sie noch klein sind, beaufsichtigen kann, bis man Feierabend hat. Schlüsselkinder sind nicht die ideale Lösung; ein Au Pair Mädchen oder rüstige Großeltern, die hier unter die Arme greifen, sind bedeutend besser, schon für die Kinder. Auch muss man sich nicht laufend Gedanken machen, ob daheim alles in Ordnung ist. Auch, wenn die Kleinen einmal krank sind, braucht man Hilfe, denn nicht immer bekommt man spontan Urlaub, wenn die Kinder krank sind, und jemanden brauchen, der sich um sie kümmert.

Ein Ehemann, der sich von vorne bis hinten bedienen lässt, und nicht im Geringsten daran denkt, einmal mit anzufassen, bereitet einer berufstätigen Hausfrau schon Schwierigkeiten, wenn sie nur wenige Stunden unterwegs ist. Dem Mann bricht kein Zacken aus der Krone, wenn er die Frau, die ja auch zur Haushaltskasse beiträgt, ein wenig hilft, und sich einmal an den Kochtopf wagt und die Waschmaschine einmal einschaltet. Auch kann er sich durchaus einmal in den Supermarkt trauen, und einen Einkauf tätigen, denn gemeinsam geht es, vor allem in einer solchen Situation, bedeutend besser.